Nachrichten: Die neuesten Gigs und Veröffentlichungen

8. September 2019:

Wie Paul Molloy, mein Kollege aus dem Evita Orchester, es so schön ausgedrückt hat: Sonntag, 8. September war Golden Gate Park mein “Büro.” Ich habe bei der jährlichen Aufführung “Opera in the Park” mit dem San Francisco Orchester mitgemacht. Dieses Jahr wurde ein Lied von Freddy Mercury/Queen vorgeführt: “Somebody to Love.”  Zuerst dachte ich, dass das Lied Jefferson Airplane’s “Somebody to Love” sein sollte. Golden Gate Park, ein kostenloses Konzert in der freien Natur...klar doch!


Es war aber doch das Queen Lied. Ich durfte es und das Brian May Solo mit dem Opernorchester spielen. Es war eine sehr befriedigende Erfahrung, und ich hatte viel Spaß dabei! Es gab tausende von Zuhörern, die Sonne strahlte, und die Ausführungen der Sänger und des Orchesters waren wunderschön. Wir haben alle eine gute Zeit verbracht.

Sie können im SF Chronicle Artikel von Joshua Kosman darüber lesen: https://datebook.sfchronicle.com/music/a-sunny-splendid-opera-in-the-park-draws-in-old-and-new-fans

DEMNÄCHST: Somewhere, aus West Side Story

Mit Molly Mahoney (Mezzo Soprano), Barbara Chaffe (Flöte), und John Imholz (Gitarre)

Dieses Lied ist fast zur Veröffentlichung bereit! Wir warten nur noch auf unsere Lizenz (die Musik wurde von Leonard Bernstein geschrieben und der Text von Stephen Sondheim). Der letzte Schritt ist dann die Gestaltung des Titelbildes, was momentan auch gute Fortschritte macht. Sobald wir diese letzten zwei Dinge erledigt haben, wird “Somewhere” veröffentlicht! Irgendwo, irgendwie, irgendwann...Sie wissen ja, wie das so ist!

26. August 2019:

Breaking the Waves mit West Edge Opera - August 2019

https://www.westedgeopera.org/2019/waves

Es hat mir riesigen Spaß gemacht, mit dem Orchester für “Breaking the Waves” zu spielen. Meine Kollegen im Orchester und die Besetzung waren wunderbar. Es ist sehr befriedigend, mit solchen fähigen, talentierten Musiker und Sänger zu arbeiten.

Weblinks zu Bewertungen für Breaking the Waves:  

https://datebook.sfchronicle.com/music/breaking-the-waves-tells-a-dark-operatic-tale-of-faith-and-degradation

https://www.sfcv.org/reviews/west-edge-opera/west-edge-opera-transfixes-with-breaking-the-waves

https://operatattler.typepad.com/opera/2019/08/west-edge-opera-breaking-waves.html

Mein Gitarren-Rig war hochspezialisiert. So viel zu spielen gab es eigentlich nicht - die Gitarre wurde meistens als ein Kontrast zur ansonsten akustischen Instrumentation benutzt. (Es gab auch eine Orgel, die ab und zu mal zu hören war). Auf Wunsch des Komponisten war die Gitarre verzerrt oder im overdrive. Manchmal war sie so leise das man sie gar nicht hörte, und manchmal war sie fff. Diese Lautstärkenveränderungen fanden statt zwischen ein oder zwei Takten. Andere Techniken von Dirigent Missy Mazzoli waren absteigende Portamentoslides, die einen Männerchor immitierten; schroffe sfz Ausbrüche, meistens tutti, um die Stimmphrasen zu unterstreichen; und lange Power-Chord crescendi, die das gravierend Drama dieser Oper akzentuierte.

Diese übertriebene Gitarrenstimme brachte eine donnernd und manchmal fürchterliche Heftigkeit zu Tage, wenn die Protagonistin, Bess, spürte dass sie mit Gott in direkter Kommunikation verbunden war. Bess wechselte zwischen ihre eigenen Stimme und “Gottes Stimme,” die mit ihr sprach. Am Ende des ersten Teils singt Bess als Gott “Your love for Jan...has been tested.” Die Gitarre kreischt ein hohes E mit Feedback - ohne "vibrato" oder andere Techniken, die normalerweise benutzt werden, um die Note zu halten.


Um den besonderen Effekt zu erzeigen habe ich ein Pedal / Stomp Box namens Electroharmonix “Freeze” benutzt. Das “Freeze” Pedal half dabei, das hohe E so lange wie nötig zu halten. Dann, nach einem Zeichen von Maestro Khuner, habe ich das Pedal losgelassen und die Note dann sofort wieder gespielt mit zunehmende Lautstärke, Feedback, und Vibrato. Diese Effekte bauten das Crescendo zusammen mit dem Rest des Orchesters auf, bis auf einmal alles plötzlich Lautlos war. Ende des Ersten Aktes!

Und hier gibt’s weitere Informationen, für Euch Gearheads... alle anderen können diesen Paragraphen einfach ignorieren.

Das ist meine Mahagoni Frankenstrat, mit Hannes Steg und Kinman P-90 Pickup. Der Amp ist ein 75-watt Line 6 Spider IV. Die Master Lautstärke des Line 6 Pedalboards erlaubt mir die Kontrolle der absolute Lautstärke, ohne die Verzerrung zu beeinflussen. Mit dem anderen Lautstärke Pedal durfte ich die Menge Verzerrung ändern. Den “Freeze” Effekt habe ich nur das eine Mal benutzt, am Ende des ersten Aktes.

Breaking the Waves: Pedalboard-Setup

Breaking the Waves: Pedalboard-Setup

Breaking the Waves: ich habe mein selbst zusammengebaute Frankenstrat benutzt (Mahagoni Körper, Hannes Brücke, Kinman P-90s).

Breaking the Waves: ich habe mein selbst zusammengebaute Frankenstrat benutzt (Mahagoni Körper, Hannes Brücke, Kinman P-90s).

Capathia Jenkins und die San Francisco Symphonie am Shoreline Amphitheater  - 4. Juli 2019

Capathia Jenkins und die SF Symphonie am Shoreline Amphitheater - 4. Juli 2019  Bild von Chris Tuite /  www.christuitephoto.com

Capathia Jenkins und die SF Symphonie am Shoreline Amphitheater - 4. Juli 2019

Bild von Chris Tuite / www.christuitephoto.com

Es hat mich sehr gefreut, Space Oddity (David Bowie), Rocket Man (Elton John), Skyfall (Adele), und mehrere Hits mit der SF Symphonie zu spielen. Capathia Jenkins und Constantine Maroulis haben gesungen. Edwin Outwater dirigierte.

Das Shoreline Amphitheater ist immer ein Abenteuer: große Bühne, fantastisches Soundsystem, Jumbotrons, ein Riesenpublikum...das ganze Theater! Mitten links sind Bassist Bill Ritchen und ich, direkt vor der Perkussion Abteilung. Capathia ist vorne im knallblauen Rock und rockt die ganze Gegend! 

Capathia zollte ihren Tribut an Aretha Franklin am 5. und 6. Juli in Davies Hall. Sie stellte die “Königin des Souls” traumhaft dar: Respect, Natural Woman, Chain of Fools, I Say A Little Prayer...alle Lieder, die in den spät-60er im Top Ten waren, als ich noch in der High School war und in Garagenbands spielte. Diese Lieder wurden damals ständig auf dem Radio gespielt, sowohl auf AM und FM. (Gibt es andere Bay Area Residenten, die sich an KYA, KEWB, KSAN, und KMPX erinnern? Es war eine andere Zeit!). Jetzt, fast 50 Jahre später, durfte ich diese super Lieder mit Capathia und den andern von der San Francisco Symphonie Rhythmusgruppe spielen: Bill Ritchen am Bass, Jake Nissley am Schlagzeug, und Joan Cifarelli am Klavier.

Die Show endete einem Duett von Capathia mit Sänger Denzal Sinclaires: “River Deep, Mountain High". Bravi tutti! 

Diese Show war für mich höchst interessant. Als ich mich darauf vorbereitete, befasste ich mich intensiv mit der originalen Rhythmusgruppe von Aretha Franklin: Roger Hawkins (Schlagzeug), Jimmy Johnson (Gitarre), Barry Beckett (Tasteninstrumente), und David Hood (Bass) - die Gruppe aus Muscle Shoals, Alabama, die als “The Swampers” bekannt wurde. Diese Gruppe war sehr einflussreich. Hier können Sie mehr darüber lesen:: https://en.wikipedia.org/wiki/Muscle_Shoals_Rhythm_Section


9. Juni 2019

Es gibt jetzt zwei neue Veröffentlichungen: 

Ade zur guten Nacht ist ein Deutsches Lied das erst im 19. Jahrhundert bekannt wurde. Komponist und Texter sind beide unbekannt, aber das Lied erscheint in dieser Zeit in Liederbüchern aus Sachsen, Rheinpfalz, Thüringen, und Franken.

Daniel Cilli - Gesang

Miriam Perkoff - Cello

John Imholz - Gitarre und Mandoline 

John Cuniberti - Mastering


Weitere Information hierzu bei: https://store.cdbaby.com/cd/johnimholz7

Partita No. 3 in E Major, BWV 1006: Gavotte (arrangiert für Streicher, Mandoline, Banjo und Mandocello)

Das noch im Original erhaltene Manuskript wurde 1720 von Johann Sebastian Bach in Cöthen erstellt. Sergey Rachmaninov hat die Solo-Violinstimme für Klavier umarrangiert. In unserem Arrangement kommen zwei Violinen, zwei Mandolinen, eine Viola, ein Banjo, ein Violoncello, und ein Mandocello zum Einsatz. Eine frühere Version dieses Arrangements wurde vom Modern Mandolin Quartett (bei dem ich damals Mandocello spielte) und dem Turtle Island String Quartett in 1990 aufgenommen. Diese MMQ/TISQ Version war eine Zusammenarbeit zwischen Paul Binkley (Mandola bei MMQ) und mir. Ich habe dieses Arrangement nochmals bearbeitet und 2019 in Oakland, Kalifornien aufgenommen.

Während den Aufnahmen haben wir öftermals diese Anordnung die “Бах-манинов” genannt. Спасибо, Polina! : )

Nadya Tichman - Violine I

Polina Sedukh - Violine II

Emily Onderdonk - Viola

Miriam Perkoff - Violoncello

John (Джон) Imholz - Mandolinen, Banjo, und Mandocello

John (Джон) Cuniberti - Mastering 


Weitere Informationen hierzu bei: https://store.cdbaby.com/cd/johnimholz5

4. Oktober 2016: The Raven” ist jetzt auf YouTube verfügbar. Alle Musik und Kunstwerke sind Originale.

Die Werke im Video sind von Studenten und professionellen Künstlern aus Oakland. Die Musik wurde von Musiker aus der American Federation of Musicians, Local 6, gespielt. Eine vollständige Liste alle Teilnehmer befindet sich am Ende des Videos.

Das Video ohne Voice-Over finden Sie hier. 

Kunst von Sharon Constant / Visible Ink Design

Kunst von Sharon Constant / Visible Ink Design

 

23. März 2015: Das Modern Mandolin Quartett Album Interplay ist jetzt auf iTunes und CD Baby verfügbar. Audioclips und Weitere Information hierzu in der MUSIC / ALBUM: INTERPLAY  Seite.


21. März 2015: The Raven,
ein neues Stück von John Imholz, basiert der Dichtung des Amerikanischen Schriftstellers Edgar Allen Poe, wurde gerade fertiggestellt. Hörproben finden Sie hier. Dieses Stück ist der Erinnerung an William “Bill” Bennet gewidmet. Er war ein exzeptioneller Oboist, Freund, und Kollege. Hier werden weitere nachrichten, Information zur Produktion, und zukünftige Pläne für The Raven veröffentlicht, während das Projekt fortschreitet.

15. Januar 2015: Das Modern Mandolin Quartett Album Interplay wird wieder am 1. Februar 2015 nochmals veröffentlicht. Das Album wurde 1999 vom Modern Mandolin Quartett aufgenommen und war schnell vergriffen. Das Album enthält Kompositionen von David Balakrishnan (bekannt durch das Turtle Island String Quartett), Komponist Tully Cathey mit Sitz in Utah, und Terry Riley. Suchen Sie nach INTERPLAY auf iTunes im Februar! 

INTERPLAY   - 2015

INTERPLAY - 2015

 

29. Dezember 2014: The Raven ist eine neue Komposition, basierend auf dem Gedicht von Edgar Allen Poe. Sie wird momentan in Erfurt und in anderen Europäischen Orten gemixt. Erfurt ist die Hauptstadt Thüringens - wo die Brüder Grimm, bekannt für ihre unheimlichen Märchen, herkamen. Das war die perfekte Atmosphäre, in das mysteriöse, malerische, gespenstische Gedicht einzutauchen. 

Spieler sind Dana Bauer (Oboe), Baraba Chaffe (Flöte), Pat Klobas (akustischer Bass), Emily Onderdonk (Viola), Marc Shapiro (Cembalo), Nadya Tichman (Violine), Rob Weir (Fagott), und John Imholz (Gitarre). Es gibt auch eine Version des Liedes mit Voiceover, die alle 18 Strophen des Gedichtes beinhaltet. Das voraussichtliche Veröffentlichungsdatum ist vermutlich im späten Februar...aber wir wissen ja alle, dass solche Projekte immer länger dauern, als wir uns das vorstellen. Sobald es fertiggestellt ist, wird das Lied auf iTunes und YouTube verfügbar sein.

12. November 2014: Es tut mir sehr Leid euch zu berichten, dass mein Kollege und Freund Paul Binkley heute morgen gestorben ist. Paul und ich spielten viele Jahre gemeinsam in der Modern Mandolin Quartett, und haben dadurch viele musikalische Abenteuer und interessante Erfahrungen erlebt. Paul war ein wunderbarer Musiker und ein guter Mann. Wir werden ihn sehr vermissen.

 

9. September 2014:

SO FAR - Das neuste Album von John, mit The Brandenburg Bounce, und viel mehr! 

Das Album wurde am 9. September 2014 veröffentlicht. Musiker sind Joan Cifarelli (Klaviatur), Mary Fettig (Alto Saxofon und Flöte), Kelly Fasman (Schlagzeug), Louis Fasman (Trompete), John Imholz (Gitarren), Dave Ridge (Posaune), Bill Ritchen (elektrischer Bass), und ein Gastauftritt von Nadya Tichman (Violine) auf “The Lark Descending.” 

The Brandenbourg Bounce...wirklich, wie haben sie das denn geschafft?! Das Video ist hier!

john-imholz-Brandenburg-Bounce